Das Gäubodenvolksfest ist offensichtlich krisenresistent. 1,17 Millionen Besucher, fünf Prozent mehr als im Vorjahr (1,12 Millionen) tummelten sich am Festplatz, konsumierten mindestens so viel Bier und Radler - 7200 Hektoliter - wie im Vorjahr und bescherten den Festwirten sogar leichte Zuwächse beim Essen.
Bilanz des Gäubodenvolksfestes 2009
Das Gäubodenvolksfest ist offensichtlich krisenresistent. 1,17 Millionen Besucher, fünf Prozent mehr als im Vorjahr (1,12 Millionen) tummelten sich am Festplatz, konsumierten mindestens so viel Bier und Radler - 7200 Hektoliter - wie im Vorjahr und bescherten den Festwirten sogar leichte Zuwächse beim Essen. Auch die Schausteller sind nach den Worten von Aufsichtsratsvorsitzendem OB Markus Pannermayr zufrieden, wobei sie es schwerer hätten als die Wirte, denn bei Essen und Trinken werde weniger gespart als am Karussellfahren. Die Ostbayernschau besuchten wieder 400.000 Interessenten. Die Bilanz des Aufsichtsrats der Ausstellungs GmbH fiel gestern spätnachmittags durchwegs positiv aus. Die Einsatzkräfte präsentierten "erfreulich unspektakuläre" Berichte.
"Abgerechnet wird am Schluss" hatte OB Markus Pannermayr die durchwachsenen Zwischenbilanzen von Aus- und Schaustellern am Anfang letzter Woche kommentiert. Tatsächlich sei das Gäubodenvolksfest den hohen Erwartungen wieder gerecht worden, sagte er gestern vor den Mitgliedern des Aufsichtsrats und Vertretern der Einsatzkräfte. Der Feiertag sei traditionell der besucherstärkste Tag gewesen. 140.000 Menschen wurden gezählt.
In Pannermayrs Augen war es der besucherstärkste Feiertag bisher überhaupt. Mit dem Wetter könnten alle Beteiligten zufrieden sein, die Hitzewelle am Schluss habe der Begeisterung keinen Abbruch getan. Beim Ausschankvolumen sprach er von einem "Spitzenergebnis wie im Vorjahr". Der hohe Qualitäts- und Ausstattungsstandard der Festzelte und des Platzes sei gerade von auswärtigen Gästen viel gelobt worden.
Auch wenn die Wirtschaftskrise bei den Schaustellern stärker durchschlage als bei den Festwirten, verzeichneten diese Steigerungen oder zumindest konstante Umsätze. Zurückhaltung beim Geldausgeben sei kaum spürbar gewesen. Auch die Ostbayernschau habe sich als eine der erfolgreichsten Regionalmessen mit der Stärke "freier Eintritt" behaupten können. Das Kaufinteresse werde als positiv bewertet, so die GmbH-Umfrage bei verschiedenen Branchen.
Weil das Gäubodenvolksfest immer noch Heimatfest sei, sei es als Veranstaltung wesentlich stabiler als andere, so Pannermayrs Erklärung. Ein Selbstläufer sei es aber nicht, ganzjährig werde das Fest professionell vorbereitet. Sein Lob galt neben dem Team der Ausstellungs GmbH dem Netzwerk an Einsatzkräften, die ihrerseits aufgerüstet hatten. Das Problem Komasaufen wolle er nicht kleinreden, sagte der OB, es sei aber kein spezifisches Problem des Gäubodenfestes.
Die einschlägigen Besucher kämen schon vorgeglüht. Ziel des Veranstalters bleibe, Familienpublikum anzuziehen. Das Gros der 1,17 Millionen Besucher habe sich durch Rücksichtnahme ausgezeichnet, die Anlieger durch ein Höchstmaß an Toleranz. Jetzt ist erst einmal Ausspannen angesagt bis zum Gäubodenvolksfest 2010, das vom 13. bis 23. August stattfindet.
(Quelle: http://www.idowa.de/straubinger-tagblatt/container/container/con/615790.html)
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